Freitag, 8. Juli 2011

Noch mehr Experimente

Ich bin von dieser Färbertechnik ganz begeistert und ich habe deshalb mit den meisten Blättern aus meinem Garten experimentiert.

Die Himbeerblätter sieht man wunderbar auf dem Baumwollstoff.


Die ausgepressten schwarzen Johannisbeeren habe ich zu den restlichen Pflanzen in die Färberpfanne gegeben. Der Stoff wurde zuerst schön weinrot, doch nach dem Waschgang, welche Überraschung, war der Stoff grau. Auf der Seide sieht man die Blätter nur ganz schwach, auf der Baumwolle sind sie gut zu erkennen.
Ich muss unbedingt noch mit Fallobst Versuche starten.

Sonntag, 26. Juni 2011

Sonntags Experimente

Ich habe im Internet so schöne Fotos von pflanzengefärbtem Stoff gesehen, dass ich das unbedingt auch ausprobieren wollte. Das Buch von India Flint habe ich leider nicht. Ich startete einen Versuch mit Färberkamillen, Farn und Klatschmohnblüten. Als Beize habe ich Alaun verwendet.
Auf der nassen Seide verteile ich Mohnblüten und Farn.

Hier Färberkamille und Farn.

Danach wird die Seide gefaltet und auf einem Stock satt aufgerollt und festgebunden.


Ca. eine Stunde köchelt die Seide in der Alaunbeize. 
Die Mohnblüten sieht man nur schwach, das Farn erkennt man gut. 
 
Die Färberkamille ist sehr intensiv. Die einzelnen Blüten erkennt man auf der Seide fast nicht mehr.
Ich versuche das gleiche auch auf Aquarellpapier.
Die Resultate auf Papier und Baumwolle.
Ich werde sicher noch mehr Experimente dieser Art machen.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Marmorpapier

Marmorpapiere zu kreieren ist für mich etwas wunderbares.
Wie aus den schwimmenden Farben immer neue Muster und Bilder entstehen ist faszinierend.
 Ein paar Möglichkeiten möchte ich hier aufzeigen.

1. Verschiedene Farben werden jeweils Tropfen in Tropfen aufgetragen.

2. Nach dem Farbaufltrag, weden mit einem Stäbchen zuerst waagrechte Schlangenlienien durch die Farbe gezogen, danach senkrechte und dann wieder waagrechte Linien.
 3. Alles machen wie unter Punkt 1. und 2. beschrieben wird.
Zum Schluss den Kamm sekrecht durch das Muster ziehen.
4. Wenn der Kamm nun wieder hochgeschoben wird, entsteht dieses Muster.
Wenn nach Punkt 3. der Kamm nun noch waagrecht durchgezogen wird, entsteht dieses Muster.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Regen- oder Schneckentag


Endlich Regen, denkt sich wohl diese Schnecke und macht einen gemütlichen Spaziergang über unsern Sitzplatz.












Sie ist aber nicht die einzige Schnecke mit dieser Idee. Ich vermute es waren so an die 50 Stück, oder noch mehr.











Sie sind von allen Seiten gekommen.













Grosse Schnecken und kleine......












....gestreifte, gelbe, rosa farbene und braune....

Schnecken in allen Grössen und Farben kriechen ihre Runden über unsern Sitzplatz.

 

Sie scheuten keine Hindernisse.













Sie kriechen über Brücken....

- ob die wohl hält?


Sie machen Wettkriechen,

- wer ist als ERSTE da?


Und vor dem Zaun warten schon die nächsten Schneckenbesucher.











Ob wohl alle das selbe Ziel haben?











Leider ist der Swimmingpool noch nicht geöffnet.

















Da geniesst man doch besser die gute Aussicht!

Ich hoffe nur, dass ich morgen auch noch Blumen im Garten habe!!!

Dienstag, 19. April 2011

Zwerge unterwegs



Mit diesen gestrickten Zwergen werde ich die Kinder im Wald besuchen.











Für die Stecken- oder Astzwerge möchte ich mit den Kindern Zwergenwohnungen im Wald bauen. Jedes Kind darf sich einen Zwerg aussuchen und dann auch behalten.








Nun ist es soweit, ich besuchte die Kita bei wunderbarem Frühlingswetter.

Wir haben einen kleinen Kreis für die Zwerge vorbereitet. Die Kinder haben mit dem Naturmaterial, das sie im Wald fanden, den Kreis geschmückt. Mit dem Lied "Dert uf säbem Bärgli tripp, tripp, trapp, loufe ganz viu Zwärgli tripp, tripp, trapp..." tauchten wir in die Zwergenwelt ein. Die Kinder wollten die gestrickten Zwerge lieber bei sich haben und nicht in den Kreis legen.
Gespannt hörten alle der Zwergengeschichte zu. Mit dem Vers "Da obe uf em Bärgli, eis, zwöi, drü, tanze chlini Zwärgli eis, zwöi drü..." beendeten wir die Runde im Kreis. Nun hiess es Zwerdenwohnungen bauen.




Die Astzwerge brauchen dringend eine Wohnung.
Obwohl die Kinder noch nie etwas in der Art gemacht hatten, entstanden einfache Zwergenstübchen, sogar mit Kochgelegenheit.











Ein Mehrfamilienzwergenhaus wurde gefunden.















Zäune wurden gebaut.








Und verschiedene Schlafplätze ausprobiert.

Nachdem wir alle Zwerge in ihren Wohnungen besucht hatten, trafen wir uns wieder im Kreis. Da haben wir noch einmal gesungen und ein paar lustige Verse aufgesagt.

Zum Schluss gab es ein feines Zvieri für Riesen und Zwerge.